Räbeliechtliumzug

 

„Lueg mis schöne Liechtli ah ich ha’s sälber gmacht, und jetzt lüüchtets hell und schön durch die dunkli Nacht“.

 

 

Am Dienstagabend 13. November wurden die selbstgebastelten Laternen der Spielgruppe, des Kindergartens und der 1. & 2. Klasse angezündet. Bereits Wochen zuvor haben wir begonnen die Laternen zu basteln: schneiden, malen, kleben, kleistern, ausmessen...  Zum Glück sind alle rechtzeitig fertig geworden. Stolz zogen die Kinder begleitet von ihren Familien durch die Strassen und sangen dabei traditionelle Laternenlieder. Nach dem Umzug versammelten sich alle um ein Feuer auf dem Schulhausplatz, wo nochmals gesungen wurde. Tee und einige köstlichen Leckereien rundeten den Abend ab.

Der Brauch des Laternenumzuges geht auf den heiligen Martin zurück. Dem Sagen nach, schenkte er einem armen Bettler die Hälfte seines roten Mantels. Diesen teilte er mit seinem Schwert entzwei und wurde so zum Sinnbild der Nächstenliebe. Diese ist auch in der heutigen Zeit ein omnipräsentes Thema – auch in der Schule. Umso schöner, dass wir uns jährlich ganz bewusst daran erinnern und mit den Laternen zumindest für einen kleinen Moment die Giebenacher Strassen zum Leuchten bringen.